Workshops:

wolfgang-bartel1. Wolfgang Bartel:

Zukunftskonferenz – Ein Instrument auch für die Freikirche der STA?

Es fällt auf, dass die Freikirche der STA Zukunftskonferenzen auf allen ihren Ebenen so gut wie nicht nutzt. Lieber wird mit den üblichen Mitteln in den üblichen Ausschüssen gearbeitet. Das Ergebnis steht den Teilnehmern am Führungskongress hinreichend klar vor Augen.

Im Workshop lernen die Teilnehmer die einzelnen Elemente einer „Zukunftskonferenz“ in seinen Grundzügen kennen. Es wird eine echte Zukunftskonferenz durchgeführt und das Ergebnis wird dem gesamten Plenum am Samstag vorgestellt und diskutiert.

(Dieser Workshop findet nur am Freitag statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt)

norbert-dorotik2. Norbert Dorotik:

Vom Streit zum Konsens

Das klingt unmöglich, vor allem, wenn der Streit erst einmal im Gange ist; oft kommt es dann zu einer Kampfabstimmung, die viele zu Verlierern macht. Besser ist, von Anfang an nach den Prinzipien des Konsens zu arbeiten.

Konsens macht Mehrheitsabstimmungen überflüssig, Gremien, Teams, und Ausschüsse erreichen befriedigendere und stabilere Ergebnisse. Mit dem richtigen Handwerkszeug muss das kaum länger dauern, als die Vorbereitung einer Abstimmung.

  1. Themen des Workshops:
  2. Was ist Konsens? Wie beruhigen sich die Gemüter?
  3. Einstimmig und Konsens sind nicht dasselbe
  4. Wie erarbeiten wir den Konsens? Grundlagen Methoden und Wege?
  5. Wie überzeuge mein Team davon mit Konsens zu arbeiten?
  6. Konsens – make it happen!

(Dieser Workshop findet nur am Freitag statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt)

kleber-de-oliveira-goncalves3. Kleber de Oliveira Gonçalves:

Transformierende Leiterschaft – Neue Möglichkeiten, wie man in einer postmodernen Welt leiten kann

Dieser Workshop setzt sich mit den größten Herausforderungen auseinander, die sich im Zusammenhang mit der Entwicklung von Leitungskompetenzen in einem postmodernen/urbanen Kontext stellen.

Es soll auf den Paradigmenwechsel eingegangen werden – angefangen mit „dem großen Leiter, der geboren wurde, um zu führen“ (Ansatz der Vormoderne), gefolgt von einem Blick auf Systeme und organisatorische Prozesse (Ansatz der Moderne), bis hin zu Leiterschaft, die geprägt ist von Kontext und Ambiguität (Ansatz der Postmoderne).

brigitte-heymann4. Brigitte Heymann:

Leben in der Nähe Gottes – Gebet im Leben, im Dienst und im Kampf

• Verschiedene Möglichkeiten der Fürbitte praktisch erleben
• Die geistliche Waffenrüstung (Epheser 6)
• Wie kann es Freude machen, mit Gott zu reden?

lars-d-houmann5. Lars D. Houmann:

Glaube + Ethik kontra Wirtschaft + Gewinne

Wie geht die Freikirche im Kirchenalltag damit um?

• Wirtschaftliches Handeln und Denken in adventistischen Unternehmen, Ortsgemeinden, Vereinigungen und Verbänden.

• Dürfen wir als Christen im Berufs(Wirtschafts)alltag überhaupt gewinnorientiert handeln? Oder müssen wir sogar?

• Wie lässt sich gewinnorientiertes Arbeiten heute mit unseren ethischen Vorstellungen sowie unserem adventistischen Kultur- und Werteverständnis vereinbaren ?

• Wie führt Gott durch den Wirtschaftsalltag? Auf welche Erfahrungen blickt Lars Houmann zurück?

Darüber berichtet Lars Houmann, der seit vielen Jahren die Florida Hospital Gruppe mit 19 Krankenhäusern und 19.000 Mitarbeitern sehr erfolgreich leitet.
Er ist dort als CEO/President tätig und gleichzeitig Vize-President des Adventist-Health-Systems.

guenther-maurer6. Günther Maurer:

Führen mit emotionaler und spiritueller Intelligenz

Geistliche Führung hat viel mit unserer Persönlichkeit zu tun. Dabei spielen ehrliche Beziehungsfähigkeit, ganzheitliche Integrität, die unserem Leben einen tieferen Sinn und Zweck gibt und auch emotionale Intelligenz eine besondere Rolle.

Fachkompetenz ohne diese Bereiche kann nur einen Bruchteil anderen Menschen sowohl in Theorie als auch Praxis vermitteln – besonders wenn es um geistliche Führung geht. Erfolgreiche Beziehungen setzen voraus, dass wir mit unseren eigenen Gefühlen und denen der Anderen intelligenter, bewusster sowie sensibler umgehen.

christian-molke7. Christian Molke:

Gutes tun und selber dabei „stark“ werden!

Immer mehr Untersuchungen und Erfahrungswerte zeigen, dass Menschen, die sich sozial engagieren, auch für sich selber etwas Gutes tun. Wie muss man sich diesen Zusammenhang vorstellen, und wie kann das ganz praktisch umgesetzt werden?

In diesem Workshop werden wir uns damit auseinandersetzen, wie der persönliche Einsatz für soziale Gerechtigkeit im christlichen Sinne auf lokaler und globaler Ebene gelebt werden kann! Das biblische Menschen- und Gottesbild führt uns dabei zu einer Lebensweisheit, die von Verantwortung für andere Menschen und einen gesund machenden Umgang mit mir selber geprägt sein wird. Ein Weg, der vom „getrieben sein“ wegführt und zum wahren, selbst bestimmten „Mensch sein“ hinführt.

marc-andre-naumann8. Marc André Naumann:

Mit Werten führen – Basisprinzipien biblischer und werteorientierter Führung

Workshopbeschreibung: Gemeinden brauchen Werte. Werte wie Begeisterung, Respekt, Einsatzbereitschaft… um uns in unserer Arbeit voranzubringen und zu besseren Ergebnissen im Sinne der Frucht des Geistes zu befähigen. Werte zu (be-)leben – ist unsere Aufgabe.

Viele reden über Werte. Wir jedoch haben wirkungsvolle Werte-Praxis-Tools zusammengestellt, um schneller und effizienter für die Erreichung eines gemeinsamen Zieles arbeiten zu können.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Werte zuerst belebt werden müssen, damit sie gelebt werden können. Dies braucht Arbeitsmaterialien für den Einsatz in Gemeindegremien, die sich in der Praxis bewährt haben. Schwerpunkte des Werte-Belebungs-Workshops sind das Verstehen, Lernen und Umsetzen von biblischen Leitungskompetenzen zur Förderung des eigenen Führungspotenzials.

(Teilnehmerzahl begrenzt)

dietmar-nowattka9. Dr. Dietmar Nowottka:

Organisationale Resilienz – Wie Gemeinden Herausforderungen besser meistern

Mit Resilienz (lat. Widerstandsfähigkeit) beschreibt die Psychologie die Fähigkeit von Menschen, Herausforderungen so zu meistern, dass die eigene Grundstabilität erhalten bleibt, bzw. durch die Bewältigung der Krise sogar verbessert wird.

Die Erkenntnisse aus der personalen Resilienz werden mittlerweile auch auf Organisationen übertragen.

Ob eine Gemeinde in einer Krise chaotisch reagiert oder diese kraftvoll bewältigt, hängt davon ab, welche Strategien, Strukturen und Kompetenzen im Vorfeld aufgebaut wurden.

In diesem Workshop wird ein Modell für den Aufbau organisationaler Resilienz vorgestellt, das eine hohe Kompatibilität für gemeindliche Herausforderungen besitzt.

(Der Workshop findet nur am Freitag statt)

jean-luc-rolland10. Dr. Jean-Luc Rolland:

Den Glauben in anderen entdecken und bewundern

Uns interessiert die Art und Weise, wie Jesus in den Evangelien den Glauben in Menschen entdeckt und diesen Glauben geradezu bewundert. Diese Begegnungen sprechen von Glauben als Geschenk und betonen die Würde des Menschen.

Wir überlegen, wie wir den Glauben in anderen so wie Jesus entdecken können.

Das verändert unser eigenes Leben und unseren Zugang zu anderen Menschen im privaten und beruflichen Kontext.

karin-roth11. Karin Roth:

Resilienz – Aufblühen zu einem Leben in Fülle, trotz Herausforderungen und schwieriger Zeiten

Der Begriff Resilienz bedeutet Widerstandskraft und bedeutet, dass es gelingt, Dinge zu bewältigen und wieder zum Status Quo zurückzukehren.

Was wäre aber, wenn es uns gelingen könnte, inmitten der Schwierigkeiten aufzublühen und zu wachsen – zu leben anstatt nur zu überleben?

Mit dieser Frage möchten wir uns auseinandersetzen sowie mit Konzepten und Modellen, die auf diesem Weg Hilfestellung bieten können. Das Ziel ist, Werkzeuge zu sammeln, um in der persönlichen sowie beruflichen Entwicklung und Lebensgestaltung zu größerer Resilienz zu gelangen.

(Der Workshop findet nur am Freitag statt. Teilnehmerzahl beschränkt)

reinhard-schwab12. Reinhard Schwab:

Sabbat – Leben in Balance

Termindruck, Ansprüche und Erwartungen werden mit zunehmendem Maße intensiver. Wofür bin ich tatsächlich verantwortlich? Wie grenze ich mich ab, ohne Schuldgefühle? Wo finde ich Freiraum für innere Regeneration und Erneuerung meiner Spannkraft?

Sabbat – mehr als nur ein Tag in der Woche? Sabbat – ein Prinzip, das mein Leben in Balance hält und mich Stück für Stück freier macht von dem Zwang, die Erwartungen anderer zu erfüllen? Sabbat – Leben in Balance!

Zielgruppe: Führungskräfte, die nach innerer Abgrenzung und Freiraum in der Hektik des Alltags suchen, sich Sabbat – Leben in Balance wünschen.

stephan-sigg13. Stephan Sigg:

Dekonversion und Resilienz in der Jugend

Die Jugendzeit und insbesondere die Postadoleszenz sind nicht nur die entscheidenden Altersphasen hinsichtlich Bekehrung, sondern auch „Ent-Kehrung“ beziehungsweise Dekonversion. Allgemein wird festgestellt, dass junge Menschen in zunehmenden Maße ihre Herkunftsgemeinde und Herkunftsreligion verlassen.

Ist somit in einer zunehmend postchristlichen Zeit der klassische Kirchgänger eine bedrohte „Spezies“?

Ist die Veranstaltungsgemeinde im neuen Jahrtausend ein Auslaufmodell?

Mit diesem Workshop gehen wir einigen Gründen für das Phänomen der Dekonversion nach und fragen uns, wie wir als Gemeinde die Resilienz junger Menschen gegen die Zentrifugalkräfte einer säkularen Welt stärken und unterstützen können. Dabei kann der Ansatz der iCOR-Gemeindeinitiative sehr hilfreich sein.

ottmar-wander14. Ottmar Wander:

Ich bin allen alles geworden!“ – Milieusensibel wie Paulus von Gott erzählen und Gemeinde entwickeln

Der gesellschaftliche Wandel stellt alle Kirchen vor große Herausforderungen. Sie sind in einer hochindividualisierten Gesellschaft nur noch ein Anbieter unter vielen für Orientierung, Sinnstiftung und Transzendenz. Dabei verändert sich unsere Gesellschaft rasant und ist außerdem stark fragmentiert. Sowohl in unseren Gemeinden als auch in unserem missionarischen Handeln sind wir mit diesen Gegebenheiten ständig konfrontiert. Die Art und Weise, wie wir Gemeinde gestalten und Mission betreiben, wird oft nur einem Milieu unserer Gesellschaft gerecht. Deshalb finden wir in unseren Gemeinden zunehmend nur noch dieses eine Milieu und sind auch nur für dieses Milieu attraktiv. Weil sie so nahe an den Menschen dran ist, setzen wir uns die „Milieu-Brille“ auf. Durch diese Brille sehen wir in den Alltag der Menschen, ihre Lebensweisen, die Art und Weise, wie sie ticken. Die „Milieu-Brille“ hilft uns, Fragen wie die folgenden zu beantworten: Worauf müssen wir achten, wenn wir in Zukunft als Gemeinde wieder mehr in der Breite unserer Gesellschaft vertreten sein wollen? Welche Vielfalt der Kommunikation müssen wir neu entdecken, um mehr Milieus als bisher anzusprechen?

telma-witzig15. Telma Witzig:

Führen mit emotionaler Nähe und professioneller Distanz

• Im Zwiespalt zwischen zu viel Nähe und zu viel Distanz…

• Was ist meine Rolle als Führungskraft? Wie menschlich darf ich sein?

• Beziehungen haben viele Ebenen, sie sind nicht nur rein professionell – Wie gehe ich damit um?

• Wie definiere ich meine Grenzen und wie ziehe ich Grenzen?

• Wie erhole ich mich von meiner Arbeit mit Menschen?

Die Grundlage erfolgreicher Führung ist das Fingerspitzengefühl für Menschen. Denn wer Beziehung ausschließlich professionell hält, ist nicht geeignet, Menschen zu führen.

(Teilnehmerzahl begrenzt)